Wenn klassische Musik im Rhythmus des Flamenco erglüht
Konzert mit dem Duo Fortecello
Kaum eine Musik- und Tanztradition ist so eng mit Spanien verbunden wie der Flamenco. Seine leidenschaftlichen Rhythmen, seine kraftvollen Melodien und seine tiefe Ausdruckskraft erzählen von Freude, Sehnsucht, Liebe und Schmerz – von den Erfahrungen und der Lebenswelt der andalusischen Gitanos.
Diese einzigartige Klangsprache hat Komponistinnen und Komponisten weit über die Grenzen Spaniens hinaus inspiriert. Das Duo Fortecello begibt sich auf eine musikalische Entdeckungsreise und erschließt dieses faszinierende Repertoire in einer außergewöhnlichen Besetzung für Violoncello und Klavier. Werke, die oft mit der Gitarre verbunden werden, erscheinen hier in neuen Klangfarben und eröffnen überraschende Perspektiven auf die spanische Musiktradition.
Freuen Sie sich auf ein Programm voller Leidenschaft, Virtuosität und Poesie mit Werken von Enrique Granados, Manuel de Falla, Joaquín Nin, Rogelio Huguet i Tagell und dem großen katalanischen Cellisten und Komponisten Gaspar Cassadó. Ergänzt wird das Programm durch Abraham Espinozas virtuose Estudio Flamenco Nr. 7 für Klavier solo.
Ein Konzert, das die Grenzen zwischen klassischer Musik und Flamenco auf eindrucksvolle Weise verschwimmen lässt und die ganze emotionale Vielfalt der spanischen Musik zum Klingen bringt.
Programm
Das erklärte Ziel des Duo Fortecello ist es, klassische Musik einer größtmöglichen Anzahl von Menschen zu vermitteln. Die gemeinsamen Programme der polnischen Cellistin Anna Mikulska und des französisch-spanischen Pianisten Philippe Argenty sind in ihrer besonderen Zusammenstellung immer von einer farbenfrohen Leichtigkeit und beseelt vom Anspruch, die klassische Musik als zeitgemäße Ausdrucksform zu präsentieren. Und der Erfolg gibt ihnen Recht: So konzertierten die beiden Künstler bereits in renommierten Konzertsälen in Frankreich, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, in Ungarn, Norwegen, Polen, China und Deutschland.
Anna Mikulska stammt aus Krakau, wo sie auch zunächst studierte, bevor sie ihre künstlerische Ausbildung an der „Ecole Normale“ in Paris vervollständigte. Als Solistin konzertierte sie zusammen mit der Krakauer Philharmonie und dem Orchester Nigel Kennedys. Philippe Argenty studierte in Perpignan, Paris und Barcelona. Eine große Konzerttournée führte ihn als Klaviersolist zusammen mit dem Orchestra Barcelona Conjunt XXI durch ganz Europa. Beide Künstler leiten heute mehrere Musikfestivals in Frankreich.
Mit ihrem umfassenden Können haben Anna Mikulska und Philippe Argenty eine einzigartige Weise der Interpretation entwickelt. Das Duo kann ein breites Spektrum von orchestralen Klangfarben erzeugen, besitzt eine ausgesprochen natürliche Phrasierung sowie einen ausgeprägten Sinn für Harmoniebewusstsein. Der musikalische Bogen, der von diesen beiden sympathischen, jungen Künstler*innen immer wieder gespannt wird, hat die internationale Presse zu Ovationen und Begeisterungsstürmen bewegt.